2008-07-25

Kühlschrank leer oder absurdische Redaktion auf der Flucht vor Häschern?

Von sirjoesardella @ 08:47 [ News aus Absurdistan ]


"Ein leerer Kühlschrank und keine Blog-Beiträge!!! Haben sie nun den Bogen überspannt? Sind die absurdischen Reporter vor den Häschern Ghedhafis, den Geheimdienstlern des VBS, von Berlusconis "Wahlhelfern" oder den Fangarmen der CIA auf der Flucht?"

Fragt sich die geneigte Leserin Lieschen Einfach und der kritische Beobachter Otto Normalverbraucher.

"Kann es sein, dass die Geister, die in den Blog-Meldungen auf diesen Seiten auf die Schippe genommen wurden, sich nun verselbständigt und den Spiess gedreht haben? Sind die Redaktoren panikartig in den Untergrund oder ins Ausland abgetaucht?"

Macht euch keine Sorgen. Wir haben die Redaktion kurzfristig geschlossen und gönnen uns eine Pause! Nach gregorianischem Kalender beginnt in Absurdistan die traditionelle Ferienzeit.

In Italien sagt ein Sprichwort: „Wer nicht stirbt, den trifft man wieder!“ oder in der logischen Umkehr des Mafiajargons: „Wen Du nicht mehr treffen willst, der muss sterben!“ oder noch skuriler bei der Camorra: „Treffe ihn und Du wirst ihn nicht mehr sehen!“

In diesem Sinne sind wir dann mal weg!

Sir Joe – „Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!“

2008-07-24

Sohn Ghadhafis als "Ehrengast" oder 1. August Feier mit ausländischen Gästen!

Von sirjoesardella @ 11:35 [ News aus Absurdistan ]


Wie aus einer Schweizer Stechmücke plötzlich ein karthagischer Elefant wird, zeigt der aktuelle Fall aus Genf. Hannibal Ghadhafi (32) der Sohn des bisher ungewählten lybischen Staatschefs Oberst Muhammar Ghadhafi wird nicht als gewöhnlicher Gefangener in der Schweiz zurückgehalten. Wie der Herr Oberst vielleicht aus der helvetischen Presse entnehmen konnte, planen die Schweizer Behörden für nächste Woche die Nationalfeier oder 1. August-Feier auf dem Rütli mit ausländischer Beteiligung.

Nebst Libyen sind auch die Kolumbianer, Polen, Slowaken, Malayen, Indonesier oder Libanesen eingeladen.

Wir in Absurdistan helfen der Schweizer Diplomatie! Hier finden sie liebe Frau Calmy-Rey oder Diplomaten aus dem EDA die richtigen Worte für die unangenehmen Verhandlungen mit den Vertretern des wichtigsten Schweizer Öllieferanten Lybiens:

Also Herr Oberst seien Sie doch nicht gleich so schnell eingeschnappt. Wir halten in der Schweiz Niemanden fest! Ihr Sohn ist Gast einer der ältesten Demokratie in Europa! Unser Staatsoberhaupt Monsieur Couchepin schielte offenbar zum kleinen Kaiser Sarkozy, den Sie ja bestens kennen, nach Paris und möchte nur, dass der helvetische Nationalfeiertag am 1. August auf der Rütliwiese einen Hauch von „14 juillet“ bekommt.
Die offizielle Schweiz möchte Ihrem Sohn Hannibal und anderen Ausländern mit dem Abfeuern einiger 1. August-Raketen eine Freude bereiten. Die ersten Patriot-Batterien wurden bereits rund um den Vierwaldstättensee in Stellung gebracht.

Endlich nach Hannibals Überquerung der Alpen mit Elefanten im Jahre 218 vor Christus hat die Schweiz endlich wieder einen „Hannibal aus Karthago“, dem heutigen Lybien zu Gast im eigenen Land! Da müssen Sie doch als gastfreundlicher Oberst dafür Verständnis haben, dass wir Ihren Sohn als Ehrengast an unserer Nationalfeier am 1. August auf dem Rütli dabei haben möchten
.“

So liebe Diplomaten zieht man in Absurdistan den Kopf elegant aus der Schlinge!
Bewegt Euch also NICHT wie die ELEFANTEN im PORZELLANLADEN, zeigt eine DICKE HAUT und brecht das EIS bevor die politischen Beziehungen EINFRIEREN!

Sir Joe – „Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!“

NASA Start misslungen oder das teuerste Klo auf Reisen!

Von sirjoesardella @ 07:14 [ News aus Absurdistan ]


** Cape Canaveral - 23. Juli 2008 - 15.36 Uhr Ortszeit **
** NASA-Launch des "teuersten Klos der Welt" misslungen **

In unserem Blog-Beitrag vom 17. Juli 2008 berichteten wir über die "Urinspenden" für den NASA i-Pot - dem teuersten Klo der Welt - und Gestern testeten Ballistiker der NASA den Launch in All!

Nach ersten Erkenntnissen lösten sich nach einer positiven Startphase Kacheln des Spühlkastens beim Austritt aus der Atmosphäre, was zu Funkenschlag und zur Explosion führte. Das teuerste Klo der Welt pulverisierte sich in seine Einzelteile.

Trockener Kommentar aus dem Kontrollzentrum der NASA: "Scheisse..."

Der misslungene Raketenversuch wirft das ganze Projekt um Monate zurück. Die Atronauten auf der ISS werden Wohl oder Überl noch einige Zeit auf dem alten, provisorisch reparierten Häuschen ihre Notdurft verrichten müssen.

"Houston? We've got a problem..."

Sir Joe - "Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!"

2008-07-23

Meine Zeit in der Schweizer Armee oder wichtige Abkürzungen für Rekruten

Von sirjoesardella @ 17:41 [ Sergio Sardella - Comedy und mehr... ]


Wer einmal eine Uniform der Schweizer Armee getragen hat, erinnert sich bestimmt an die vielen Abkürzungen, mit denen die militärischen Vorgesetzten in den ersten Tagen und Wochen die Rekruten regelrecht schikanierten.

Da gab es die harmlosen Abkürzungen…AV = Antrittsverlesen, HV = Hauptverlesen, PD = Parkdienst oder ID = Innerer Dienst, HG = Handgranate

oder die seltsamen Abkürzungen wie…Mat Mag = Material Magazin, Stgw = Sturmgewehr, Pist Pat = Pistolenpatrone, SBG = suchen bis gefunden (und nicht die ehemalige Schweizerische Bank Gesellschaft = heute UBS) und SKA = sonst kein Ausgang (und nicht die ehemalige Schweizerische Kreditanstalt = heute CS) oder gar Kombinationen wie SBG SKA (wenn Material verloren wurde)

oder gar die etwas perversen Abkürzungen wie…Fak Ausgang = fakultativer Ausgang = nicht mit Fuck verwechseln obwohl gleich ausgesprochen…KZ = Krankenzimmer - fand ich persönlich immer ganz pervers…“ Rekrut XY musste ins KZ weil er krank oder ein Gebrechen hatte“ – hoffentlich kommt er da noch lebend raus SS = gehen wir noch in die SS (Soldatenstube) auf ein Bier? = spezielles Restaurant auf dem Kasernenareal, KS = Kameradenschwein, der Posthoden = Briefträger oder der Offhoden = Offiziersordonanz

aber eine Abkürzung blieb auf der Festplatte jedes Rekruten eingebrannt.

NEF = NICHT ERFÜLLT (dabei war vor 17 Jahren jede Ähnlichkeit mit dem beurlaubten Armeechef absolut zufällig und nicht gewollt!)

NEF war eine Abkürzung, die vor allem vom unteren Kader (Unteroffiziere und Subalternoffiziere) oft und gerne beim Exerzieren und Nachexerzieren verwendet wurde.

NEF verfolgte mich und meine Kameraden also persönlich in den ersten Wochen in der Rekr S 208/IV auf der Luzerner Allmend im Jahr 1991.

Kpl Casale Antonio zu Rekr Sardella „NEF! Leistungsnorm Kampfbahn überschritten!!!“

Lt Imhof zu Rekr Sardella „NEF! Nochmals von vorne!“

Fw Kaufmann Marcel zu Rekr Sardella „NEF! Riemen nicht geschnürt. 20 Liegestütze. Aber sofort!!!“

Oblt Hardegger Thomas zu Rekr Sardella und den Rest der Kompanie „NEF! Kein Ausgang heute Abend! In 10 Minuten ist die ganze Kompanie im Tenue blau vor der Turnhalle!!!“

Maj Schafroth zur Rekr Sardella „NEF!! Nicht korrekt gegrüsst Rekrut Sardella! Am Samstag Morgen haben Sie nach dem Abtreten der Kompanie die Chance vor meinem Büro im Spez Trakt anzutreten und im voller Kampfmontur das korrekte Grüssen in einer Einzellektion nach zu exerzieren!“

Gut, ich bin vorbelastet und habe mein persönliches „NEF-Syndrom“? Aber es ist schön zu sehen, dass der Begriff NEF nicht nur in den niederen Rängen der Schweizer Armee ein Thema geblieben ist, sondern sich bis an die oberste Spitze der Armee einen Platz erkämpft hat. In diesem Sinne sende ich nochmals zum Abschluss des Themas im Namen aller schikanierten Rekruten und AdA’s folgende Worte:

NEF Herr Schmid und NEF Herr Nef!

Sir Joe – „Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!“

Pinocchio hat Dreck am Stecken oder „San Silvios“ wundersame Müllentsorgung

Von sirjoesardella @ 10:48 [ News aus Absurdistan ]


In Neapel geschehen noch Wunder oder das glaubt wenigstens das abergläubische Volk der Golfstadt. Am Fusse des Vesuvs ist der inbrünstige Glaube an höhere Mächte, die das Leben des einfachen Bürgers irgendwie regelt, noch sehr hoch im Kurs.

Knapp zwei Monate nach Berlusconis Amtsantritt sind die Müllberge von den Strassen Neapels und den Vororten verschwunden.

Ein Wunder!!! Miracolo!! Grazie San Silvio!!!“, rufen die schwarz gekleideten, alten Frauen in den engen Gassen der Hafenmetropole. Sie drücken die spröden Lippen mit einem Ansatz von Obenlippenbart oder einer dicken Warze zwischen Nasenflügel und Oberlippe schmatzend auf das Foto des „Cavalliere Berlusconi“.

Der Aussenstehende oder nicht Neapoletaner freut sich über das typische Sommertheater oder den mediterranen, morbiden Charme solcher bildschwangeren Szenen überschwänglicher Italianità. Im Endeffekt sind wir doch Alle irgendwie froh, dass das Mülldrama im Golf von Neapel endlich ein Ende hat?

Endlich heisst es wieder „Neapel sehen und sterben!“ statt „Neapel riechen und verrecken!“.

Doch wie schafft es ein Einzelner, der selber schon einigen „Dreck am Stecken“ haben soll, innert kürzester Zeit den ganzen Müll aus Neapel zu schaffen? – Auch in Italien macht die Armee die „Drecksarbeit“…

Stimmt es, dass die Müllberge in die grösste süditalienische Verbrennungsanlage – den Vesuv – gestopft wurden? - Aus den Augen aus dem Sinn….

Wurde mit dem Müll aus den Gassen auch gleichzeitig der kriminelle Abschaum aus den Strassen Neapels gefegt? - Schön wärs…

Das unsichere Leben auf der tickenden Bombe am Fusse des gefährlichsten Vulkans Europas geht wie gewohnt auf irgendeine Art und Weise weiter. Die dankbare, abergläubische Bevölkerung der Golfstadt hat mit „San Silvio“ einen neuen Heiligen, der sich nahtlos in die ehrwürdige Ahnenreihe des Stadtheiligen „San Gennaro“, der verehrten heiligen „Madonna“, dem göttlichen Halbheiligen „Diego Armando Maradona“ einordnen wird.

Im dunklen Armani-Zwirn mit braun gebrauntem Teint, getönter Echthaarverpflanzung auf dem Schädel und seinem gebleachten Pepsodentgrinsen kann Silvio Berlusconi nach gut zwei Monaten Kampf an der Abfallfront dem Volk von Neapel als Triumphator verkünden:

Missione completata!“ oder wie sein grosser Bruder in den USA „Mission accomplished!“

Sir Joe – „Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!“

Aufgewärmte Helden oder wie alt ist eigentlich Batman?

Von sirjoesardella @ 07:45 [ Sergio Sardella - Comedy und mehr... ]


Batman - The dark Knight of Gotham oder Batman - Der dunkle Ritter aus Gotham flimmert demnächst über die grossen Leinwände. Der europäische Kinobesucher fragt sich langsam, mit wie vielen Folgen von Batman die amerikanische Filmindustrie den geneigten Filmkonsument NOCH foltern will....

Wir wissen Alle, das der einfach gestrickte US-Bürger den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse mitlebt, die Superhelden einfach braucht, um sich vom tristen Alltag ab zu lenken.

Ob Batman durch Gotham fliegt oder Obama über Bagdad schwebt, die Symbolik der Gesten zählt und Bilder schaffen nun mal Emotionen!

Habt ihr euch schon mal gefragt wie alt dieser Batman eigentlich ist?

Absurdische Archäeologen haben in der Nähe von Assuan Erstaunliches ans Tageslicht gebracht. Demnach soll die Legende vom Fledermaus-Mann bis in die Zeiten Ramses I zurück reichen.

Da bleibt nur zu hoffen, dass die Legende nicht nochmals so lange überlebt, sonst wird das Kinoprogramm der nächsten Jahrtausende doch etwas eintönig.

PS: gestern wurde Batman von Scottland Yard verhaftet, weil er seine eigene Mutter attackiert haben soll. Das klingt wiederum schon wieder nach einer klassischen, griechischen Tragödie!

Sir Joe - "Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!"

2008-07-22

„Ja, is den Heut scho Weihnachten?“ oder versteckte sich Karadzic am Nordpol?

Von sirjoesardella @ 17:17 [ Dinge die die Welt nicht braucht! ]


Das sagenumwobene Ewige Eis des Nordpols verbirgt so manche unerforschte Geheimnisse. Die spirituellen Nordlichter, das Haus von Santa Claus, ein U-Boot mit immensen Mengen an Gold und Wertsachen aus dem dritten Reich oder gemäss der Akte X sogar ein gestrandetes Raumschiff.

Ob sich der geschnappte Kriegshetzer Karadzic in den letzten Jahren bei Santa Claus am Nordpol verschanzt hatte, können unsere absurdischen Reporter beim aktuellen Stand der Informationen aus Belgrad noch nicht abschliessend bejahen. Möglich wäre es schon…

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Wenn sich Karadzic am Nordpol aufhielt, muss Santa Claus wohl in Serbien hausen.

Also liebe Kinder, sollte das der Fall sein, dann reduziert eure Wünsche dieses Jahr auf ein Minimum! Rechnet damit, dass ihr diese Weihnachten eher leer ausgehen könntet… und an die Eltern sei gesagt, dass die Ausrede mit Santa in Serbien immer noch besser ist, als das für Kinderohren unverständliche Gefasel über weltweite Wirtschaftskrise, steigende Lebensmittelpreise, explodierende Energiekosten und globalem Börsencrash…

"Ho, ho, ho seid immer schön artig und ihr erhält ein Weihnachtsgeschenk!"

Sir Joe - "Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!"



Macht Roland Nef nun Urlaub in Absurdistan oder die Leere nach der letzten Sprosse!

Von sirjoesardella @ 10:34 [ News aus Absurdistan ]


Viele Manager und Kaderleute in der Privatwirtschaft wie auch beim Bund halten den Blick stets nach oben gerichtet und versuchen eine Stufe nach der Anderen zu erklimmen. Einige versuchen sogar zwei Stufen auf einmal zu nehmen, um schneller ans Ziel zu gelangen.

Wo das Ziel dieser Rastlosen ist?

Na ganz oben; ist doch klar!

Haben sie sich schon mal gefragt, was passiert, wenn man diese virtuelle Karriereleiter bis zur höchsten Sprosse erklommen hat?

Wie wir recherchiert haben, ist die Luft so weit oben ganz schön dünn. Zusätzlich erschwerend ist, dass diejenigen die von unten nach stossen und auch nach oben wollen, den Gipfelstürmern das Leben ganz schön schwer machen. Die Balance zu halten ist ganz schwierig und in der Regel hält man dem Druck nicht lange stand.

Nach der letzten Stufe der Karriereleiter kommt in der Regel die freiwillige frühzeitige Pensionierung, ein gesundheitliches Burnout, die eher unfreiwillige Beurlaubung oder ein tiefer Fall ins Leere.

Je höher man hinaus will, desto tiefer fällt man(n)!

In Absurdistan fallen diese „Beurlaubten“ nicht durch die Maschen des Systems. Dort wurde auf 2'357 Metern ein Erholungscamp für Beurlaubte eröffnet, wo die „Gefallenen“ in kleinen Schritten auf den Boden der Realität zurückgeholt werden. Teil der Therapie ist es, die gewöhnlichen Dinge des Alltags aus einer anderen Perspektive zu beobachten.

„Es ist keine Schande auf die Schnauze zu fallen – wenn man wieder aufsteht!“ oder „Todgesagte leben länger!“

Sollten wir nicht auch in der Schweiz ein Denkmal für die "Gefallenen" errichten?
Vielleicht vor dem Bundeshaus in Bern oder doch eher in Zürich auf dem Paradeplatz?

PS: Wir sammeln ab sofort für Gefallene. Spendet grosszügig auf www.mittellose-kuenstler-bauen-ein-denkmal-fuer-gefallene-top-manager.az !

Sir Joe – „Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!“

Papst an Loveparade oder ist Benedetto ein Biker?

Von sirjoesardella @ 07:25 [ Crazy ]


Als uns das Foto aus Australien erreichte, wussten wir nicht, was den CEO der katholischen Kirche geritten hatte.

Wurde das Foto an der Loveparade in Dortmund aufgenommen, wo am Wochenende abertausende von Ravern zuckten? Ist der Mann auf dem Foto nur ein "Double" von Benedikt dem XVI?

Wurde Benedikt XVI von den "Hells Angels" zu einer Segnung eines neuen Biker-Lokals eingeladen?

Sammelt der Oberhirte Polizeimützen und hat in Australien eine neue Kopfbedeckung für seine Sammlung einheimsen können?

Entdecke Deine dunkle Seite oder "may the force be with you!"

Sir Joe - "Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!"

2008-07-21

Eitle Krieger tragen dick auf oder wenn der Häuptling spricht!

Von sirjoesardella @ 13:07 [ News aus Absurdistan ]


Apropos Schmid und Nef: Wer kennt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Papua Neu Guinea und der Schweiz?

Unterschiede:
Papuas Krieger tragen dick Schminke auf, bevor sie in die Schlacht ziehen oder sich ausländischen Reportern als Foto-Sujet präsentieren.
Schweizer Krieger müssen sich vor der Schlacht mit den Medien abschminken und ihre wahren Gesichter zeigen.

In Papua werden problematische Krieger dem Stamm zum Verzehr geopfert.
In der Schweiz werden unbequeme Krieger der gierigen Presse zum Frass vorgeworfen.

In Papua gibt es kaum Stalker.
In der Schweiz kaum Kanibalen.

Gemeinsamkeit:
Trotz unterschiedlicher Kultur und Geschichte haben beide Staaten etwas gemeinsam...

Wenn der Häuptling spricht, dann lauscht das Volk, was er zu sagen hat.

Danach verzettelt sich die Bande und interpretiert die Worte des Häuptlings nach eigenem Gusto im Restaurant Rössli oder in der Hütte "zur klappernden Hüfte". Die einen machen die Faust im Sack und die anderen unter dem Bastrock. Wer in der trinkseeligen Runde am Lautesten die meiste Schminke aufträgt, geht dann als Sieger selbstbewust und nicht selten torkelnd nach Hause. Dort hält ihm die "echte" Regierung eine Standpauke...

"Heimat ist eben dort, wo man zu Hause ist!"

Sir Joe - "Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!"

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